Berichte über zukünftige und absolvierte Wettkämpfe 

WK-Termine SG I - III Kinder / Jugend



 

 

WK-Berichte SG I - III Kinder / Jugend

 



(von links nach rechts)
Vorne: Lara Krämling, Josef Höglinger, Luis Cimiotti, Greta Skalitz, Michaela Schubert
Mitte: Julius Houck, Ena Isic, Lou Are Neumann, Justus Florian Rose, Tino Hechler, Fabian Hoppe
Hinten: Shashanic Halmanoge, Magnus Bucerius, Carolina Klein, Anna Schubert, Salome Schultheis, Louisa Schultheis, Linus Bechtel, Anja Fridmann

SG Wetterau belohnt sich mit Bestzeiten

Am Wochenende vom 06. – 08. März lud der TV Wetzlar zur 14. Auflage seines Frühjahrsschwimmfest in das Europabad ein. Dank des modernen Schwimmbeckens mit elektronischer Zeitmessung und Anzeigetafel wird dieser Wettkampf von den Vereinen gerne wahrgenommen. Dieses Jahr waren 58 Vereine aus ganz Deutschland vertreten. Die Schwimmer/innen vom Plavecky Pisek (Tschechien) und dem Schwimmclub Schaffhausen (Schweiz) sorgten für das besondere internationale Flair. An den 3 Wettkampftagen starten 776 Schwimmer/innen insgesamt 4285-mal in 50 Wettkämpfen. Die SG Wetterau war an allen 3 Tagen aktiv und kam mit 26 Aktiven in Summe auf 138 Starts.

Den Auftakt bildeten die langen Strecken am Freitagnachmittag. Hier galt es 800m & 1500m Freistil sowie 400m Lagen zu bestreiten. Das Highlight dieses Tages war Weltrekordversuch von Angela Maurer des SSV Undine 08 Mainz in der Altersklasse 45 über 1.500m Freistil. Der Rekord aus dem Jahr 2003 stand bei 17:55,83. Mit geschwommenen 17:43,80 meisterte sie diese Aufgabe mit Bravour und durfte sich über den Weltrekord freuen.

Im stark besetzen Teilnehmerfeld verbuchte die SG Wetterau zahlreiche Top-Ten Plätze. Besonders freuen durften sich Magnus Bucerius (2010), Linus Bechtel (2011) und Anna Schubert (2007) über ihre Besuche auf dem Podest. Magnus gewann mit einer Zeit von 50,38 Sekunden Gold über 50m Brust. Ebenfalls Gold erhielt er bei 50m Rücken mit einer Zeit von 45,73 Sekunden. Linus wurde für seine Leistungen über 50m Rücken (49,36 Sekunden) und 50m Schmetterling (55,50 Sekunden) jeweils mit Silber belohnt. Mit einer Zeit von 1:14,43 über 100m Rücken sicherte sich Anna die Silbermedaille.

Die ganze Mannschaft wurde für das intensive Training unter Ute Rothensteins Anleitung mit zahlreichen Bestzeiten auf der Langbahn belohnt.

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Die Langbahn-Saison kann kommen

Am Faschingswochenende fand das 44. Frühjahrsmeeting des Gießener SV in Pohlheim statt. Traditionell ist dies einer der ersten Wettkämpfe im Jahr auf der Langbahn. Bietet sich doch hier für die SchwimmerInnen und TrainerInnen eine gute Möglichkeit den aktuellen Leistungsstand zu erheben und die Weichen für die anstehende Langbahn-Saison zu stellen. Die Jugendmannschaften der SG Wetterau waren am Samstag mit 15 Schwimmerinnen und 13 Schwimmern vertreten. Diese starteten 123-mal und waren gern gesehene Besucher auf dem Siegerpodest.

Auf 18 Goldmedaillen, 21 Silber- und 22 Bronzemedaillen belief sich die stolze Ausbeute.

Bester Einzelstarter „männlich“ war Justus Florian Rose (JG 2007). Bei 5 Starts sichert er sich 5* Edelmetall (2*Gold, 2*Silber und 1*Bronze). Auch Frederick Alexander Kaul (JG2011) belohnte sich bei jedem seiner 4 Starts mit 1*Edelmetall ( 2*Gold, 1*Silber und 1*Bronze) für die Strapazen.

Linus Bechtel, ebenfalls Jahrgang 2011, durfte sich über 2 Medaillen freuen. Shashanic Halmanoge (JG2009) und Lou Are Neumann (ebenfalls 2009) gingen mit 4 bzw. 1 Medaille nach Hause.

Louis Houck (2007) durfte sich über 1*Gold (50m Schmetterling) und 1*Silber (100m Brust) freuen. Louis Cimiotti (2008) stand bei 100m Rücken ganz oben auf dem Treppchen. Tino Hechler (2006) startete über 200m Schmetterling und 400m Freistil. Bei Schmetterling erreichte er Gold, bei Freistil Bronze.

2*Gold und 1*Bronze sicherte sich Fabian Hoppe (2002) 200m Schmetterling, 400m Freistil und 400m Lagen. Jan Trabert durfte sich um die Bronzemedaille bei 50m Schmetterling freuen.

Die Mädchen wollte den Leistungen der Jungs in nichts nachstehen und kämpften um jede Medaille. 36 der 61 Podestplätze gingen an die Mädchen. 

Julia Franziska Kaul (JG2011) tat es ihrem Zwillingsbruder gleich und belohnte sich mit einer Medaille pro Start. Im internen Familienduell hatte sie allerdings die Nase vorne, sie durfte mit 3*Gold und 1*Silber nach Hause fahren. Ebenfalls über eine makellose Medaillenbilanz freute sich Anna Schubert (2007). 5 Starts führten zu 1 Goldmedaille, 3 Silber- und 1 Bronzemedaille. Ebenfalls im Jahrgang 2007 startete Nele Hoffmann und belohnt sich bei jedem ihrer 4 Starts mit einer Medaille (1*Gold, 1*Silber und 2*Bronze).

Anja Fridmann (2004) durfte ebenfalls nach jedem ihrer Starts auf dem Treppchen vorbeischauen und sich 5 Bronzemedaillen abholen. Michaela Schubert (2000) gewann 2*Silber und 1*Gold. Louisa Schultheis (2006) nahm eine kompletten Medaillensatz mit nach Hause. Etwas neidisch schaute sie so auf ihre Schwester Salome (2008), die eine Silbermedaille mehr mitnehmen durfte.

Livia Houck (2010) freute sich, ebenso wie Karla Häufler (2007), über Bronze bei 50m Schmetterling, Lara Krämling (2009) über Bronze bei 50m Rücken und Emma Fukuda (2008) über Bronze bei 200m Lagen. Greta Skalitz (2009) nahm für 100m Rücken 1 Silbermedaille und für 400m Freistil eine Bronzemedaille mit nach Hause.

Über 200m Lagen lieferten sich im Jahrgang 2005 Laura Micelotta und Carolina Klein ein vereinsinternes Duell. Das glücklichere Ende verbuchte Carolina mit der Silbermedaille für sich. Auch Laura stand hier auf dem Treppchen und sicherte sich Bronze. 

Neben den Medaillen wurden auch auf fast allen Strecken Bestzeiten geschwommen. Mit gutem Gefühl geht es zum nächsten Wettkampf, der bereits am 06. - 08. März ansteht. An diesem Wochenende geht es beim Frühjahrsschwimmfest des TV Wetzlar wieder um Hundertstel und Edelmetall.

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(v.l.n.r. Ute Rothenstein, Greta Skalitz, NeleHoffmann, Lisa Gressmann, Karla Häufler, Salome Schultheis, Anna Schubert, Anja Fridmann, Ena Isisc, Michaela Schubert, Carolina Klein, Louisa Schultheis)

Neustart der Mädchen der SG Wetterau - 

Erfolgreicher Auftritt bei der DMS 2020

Ist Schwimmen nur ein Individualsport bei dem lediglich die Leistung des Einzelnen zählt oder gibt es doch was anders? Die eindeutige Antwort hierauf lautet DMS. Der Deutsche Mannschaftswettbewerb (DMS) ist die Meisterschaft der deutschen Vereinsteams. Individualisten gehen zum Wohle ihrer Mannschaft an den Start. Mit Pauken und Trompeten verwandeln die Teams das Schwimmbad in ein Tollhaus und sorgen so für eine einmalige Stimmung und Atmosphäre. Die DMS ist Kult. 
Am vergangenen Wochenende wurden in diesem Rahmen die Wettkämpfe der Bezirksliga Hessen Mitte durchgeführt. Die weiblichen Schwimmer der SG Wetterau starteten im Heinrich-Fischer-Bad in Hanau. Es galt alle Einzelstrecken 2-mal zu absolvieren. Einzige Ausnahme bilden hier die 800m und 1500m Freistil, die jeweils nur einmal geschwommen werden. Pro Mannschaft fallen so 34 Starts an. 
Für die SG Wetterau starteten Lisa Gressmann, Celine Peukert, Michaela & Anna Schubert, Carolina Klein, Ena Isic, Anja Fridmann, Nele Hoffmann, Louisa & Salome Schultheis, Greta Skalitz und Karla Häufler. 
Das neuformierte Team um Trainerin Ute Rothenstein machte sich das Motto „Be a shark, not a fish“ zu Eigen und erreichte im Bezirk Mitte den 5. Platz. Die Schwimmerinnen glänzten durch ihre „Bissigkeit“ und wurden mit zahlreichen persönlichen Bestzeiten belohnt. Für alle ist klar, nach der DMS ist vor der DMS. Nächstes Jahr sind wir wieder dabei und gehen auf Angriff.

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Starker Auftritt der SG-Wetterau in der Hauptstadt 

Am 21. und 22. Dezember 2019 nahmen zwei Nachwuchsschwimmer der SG-Wetterau am 
Internationalen Supercup des Berliner TSC teil. Mit am Start waren u.a. Teilnehmer aus 
Großbritannien, Österreich, Russland, Ungarn, Luxemburg und der Schweiz. Austragungsort war die 
imposante Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark am Prenzlauer Berg, die nicht allein mit 
ihrer Größe und der gut gefüllten Zuschauertribüne die jungen Schwimmer beeindruckte. 
Insgesamt ging es sechs Mal für die SG-Wetterau an den Start. Julia Franziska Kaul holte die 
Bronze-Medaille über 50 m Freistil. Ihr Zwillingsbruder Frederik Alexander Kaul freute sich über 
Bronze über 50 m Rücken und Gold über 50m Freistil.

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Hessische Jahrgangsmeisterschaften Kurzbahn 

Top Ten Plätze für das Team der SG Wetterau 

Am letzten Wochenende fanden die Hessischen Jahrgangsmeisterschaften auf der Kurzbahn für die 
jüngeren Jahrgänge statt. Im Viernheimer Hallenbad trafen sich 123 Schwimmerinnen der Jahrgänge 
2007 – 2009 und 214 Schwimmer der Jahrgänge 2005 – 2009 aus ganz Hessen. 
Von der SG Wetterau hatten sich Anna Schubert (2007), Luis Cimiotti (2008), Tino Hechler (2006), 
Ben Leon Neumann (2005) und Felix Roytburg (2005) das Startrecht erschwommen. 
Anna Schubert (2007) startete an diesem Wochenende in 5 Wettkämpfen. Auf ihrer Hauptlage, dem 
Rückenschwimmen, schwamm Sie auf der 100m Stecke mit 1:13,58 Minuten und mit 2:39,74 
Minuten bei 200m persönliche Bestzeiten. Ebenfalls mit persönlicher Bestzeit schlug sie bei 100m 
Lagen nach 1:19,57 Minuten an. Ihr Wettkampfprogramm umfasste noch 100m Freistil und die für 
den Mehrkampf wichtigen 50m Rücken-Beine. 
Die Mehrkampfwertung (bestehend aus 100m, 200m und zugehöriger Beinstrecke) in Ihrem Jahrgang 
konnte Sie als 5. der hessischen Schwimmjugend abschließen. Auf ihren Rückenstrecken schaffte 
Anna mit dem 4. Platz für 100m und dem 8. Platz bei 200m jeweils den Sprung in die Top Ten. 
Vielstarter bei den männlichen Teilnehmern waren Luis Cimiotti und Ben Leon Neumann mit jeweils 
7 Starts. 
Luis gelang das Meisterstück bei allen Starts eine persönliche Bestzeit zu schwimmen. Er verbesserte 
über 400m Freistil Strecke um ganze 12 Sekunden auf 5:30,52. Minuten. Hier gelang ihm, wie auch 
bei den 100m Rücken, der Sprung unter die Top Ten seines Jahrgangs. In der Mehrkampfwertung trat 
Luis 2-mal an. Hier erreichte er Platz 5 im Mehrkampf Freistil und Platz 6 beim Mehrkampf Rücken. 
Ebenfalls ein erfolgreiches Wochenende hatte der Ben Leon Neumann. Seine 7 Starts wurden mit 3 
persönlichen Bestzeiten (0:59,07 Minuten auf 100m Freistil – 2:08,65 Minuten auf 200m Freistil – 
1:08,89 Minuten auf 100m Lagen) belohnt. Ben startete dann noch auf den kraftraubenden 100m 
und 200m Schmetterling-Strecken. Auf allen Strecken schaffte Ben den Sprung in die Top Ten. In der 
Mehrkampfwertung trat er 2-mal an. In den Disziplinen Schmetterling und Freistil erreichte er jeweils 
den 4. Platz. 
Tino Hechler meistere seinen ersten Auftritt bei den Hessischen Meisterschaften mit Bravour. Er 
startet über 100m Freistil (1:05,12 Minuten), 100m Lagen (1:18,49 Minuten) und 100m Schmetterling 
(1:14,07 Minuten). Über 100m Schmetterling durfte sich Tino über eine persönliche Bestzeit freuen. 
Felix Roytburg ging 2-mal an den Start. Seine Paradestrecke über 100m Brust beendete er in 1:18,55 
Minuten mit einer persönlichen Bestzeit. Auf 100m Freistil schwamm er schnelle 1:00,93 Minuten. 
Anna und alle Schwimmer freuten sich über ein erfolgreiches Wochenende mit zahlreichen 
Bestzeiten und Platzierungen unter den Top Ten. Das nächste schwimmerische Highlight sind die 
Hessischen Jahrgangsmeisterschaften der älteren Jahrgänge am 2. Adventwochenende in Frankfurt.

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Vivien Novy holt Pokal beim Langstrecken-Cup 

1. Platz beim Langstrecken-Cup 2019 in Aschaffenburg 
Am 12. Oktober.2019 fand in Aschaffenburg (Bayern) die jährliche Rhein-Main-Mixed- 
Challenge (Langstrecken-Cup) statt. 
Das Besondere an diesem Wettkampf ist, dass an einem Tag 50, 800 und 1.500 m Freistil, 
sowie 400m Lagen (je 100m in Schmetterling, Rücken, Brust und Freistil) geschwommen 
werden müssen. In Summe sind das 2,75 Kilometer. Die 14-jährige Steinfurtherin erkämpfte 
in diesem spannenden Mehrkampfwettbewerb den ersten Platz in ihrem Jahrgang. Damit war 
es der einzige Pokal der über die Landesgrenze nach Hessen geholt wurde. Vivien verpasste 
dabei außerdem den bestehenden Vereinsrekord aus dem Jahre 2008 von der SG Wetterau 
in 1.500 m Freistil von 19:52,16 Minuten nur um 1,5 Sekunden.

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Vivien Novy- Südwestdeutsche Vizemeisterin 

Erfolgreiche Teilnahme bei Deutschen und Südwestdeutschen Freiwassermeisterschaften 

Südwestdeutsche Vizemeisterin – mit diesem Titel hat die vierzehnjährige Vivien Novy Ihre 
Saison über 2500 Meter, geschwommen im Fühlinger See, auf der Regattabahn in Köln 
gekrönt. 
Während sich groß und klein in diesem Sommer in den Seen wegen der Hitze tummelten, 
galt es für Vivien schnell zu sein, schneller als die Konkurrentinnen ihrer Altersklasse. 
Super vorbereitet durch Ihren Trainer Brandon Oberwallner und mit viel Motivation stellte 
sich die Schülerin der Ernst-Ludwig-Schule in Bad Nauheim den langen Strecken im 
Freiwasser. 
Kein Kachelzählen, sondern Ausdauer waren gefragt, taktisches Zurechtfinden im Feld der 
Damen, die um die Titel über 2500 und 5000 Meter sich in die Fluten stürzten. 
Bereits hier am Start galt es eine gute Ausgangsposition zu finden, um in einer passenden 
Gruppe so lange wie möglich ein gutes Tempo mitschwimmen zu können und sich an 
passender Stelle so aus der Gruppe zu lösen, um das eigene Tempo dann durchsetzen zu 
können. 
Angespornt vom Erfolg über die kürzere der Freiwasserstrecken, stellte sich Vivien auch noch 
den langen 5000 Metern. Mit dem guten Gefühl in einem neuen Schwimmanzug 
konnte sich die Schwimmerin der 1. Wettkampfmannschaft der SG Wetterau auch hier 
hervorragend platzieren. Nach guter Laufeinteilung, orientiert an der Unterwasserlinie auf der 
Regattastrecke gab es keine direkten „Durststrecken“. Immer taktisch bedacht die 
mitschwimmenden Damen nicht aus den Augen zu verlieren und das eigene Tempo passend 
zu den langen 5000 Metern zu finden, erreichte Vivien auf der langen Distanz überglücklich 
das Ziel als Vierte Ihrer Altersklasse. 
Erfahrungen für diese sonst ungewohnten Strecken sammelte die Wetterauerin drei Wochen 
zuvor bei den Deutschen Freiwassermeisterschaften. Als eine der jüngsten Teilnehmerinnen 
konnte Sie hier die ganz große Wettkampfluft schnuppern. Hier wurde, wenn auch getrennt 
gewertet, doch unmittelbar neben den ganz Großen dieser Sportart geschwommen. Die ganze 
Atmosphäre eines solchen Sportevents ist etwas Besonderes. Gemeinsam kämpften 
Spitzenschwimmer in der offenen Klasse, der Jugend und bei den Masters um bestmögliche 
Platzierungen, Zeiten und Edelmetall. 
Im erfrischenden Wasser des Wöhrsees bei Burghausen, bei strahlendem Sonnenschein, 
strahlte am Ende auch unsere Wetterauer Schwimmerin über Ihr Durchhaltevermögen und 
hervorragende Bestzeiten über die 2500m und die 5000m Strecken. Im Feld der jungen 
Damen war sie die zweitschnellste Hessin über 2500m, über die 5000m war sie sogar die 
Schnellste. 
Nun sind alle gespannt, wie der Einstieg in die neue Saison gelingen wird. Der nächste 
Höhepunkt kündigt sich mit den Hessischen Freiwassermeisterschaften in Großkrotzenburg 
an. Das Training läuft bereits wieder auf Hochtouren. Ambitionierte Ziele sind gesteckt und 
die Vorfreude auf neue Erfolge wächst mit jeder guten Trainingseinheit.

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WK-Termine Masters

WK-Berichte Masters



Sportlerehrung der Stadt Bad Nauheim 2020



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Nele Hoffmann, Anna Schubert, Salome Schultheis (stehend)
Kerstin Uhlig und Ramona Kerkhoff mit Luis Cimiotti (es fehlen Ralph Wagner & Fabian Hoppe)

3 mal Gold bei Hessischen Meisterschaften - Schwimmer der SG Wetterau erfolgreich 

Hessische Meisterschaften Lange Strecken in Frankfurt 

400m und mehr standen für die Hessischen Schwimmerinnen und Schwimmer im Riedbad 
von Frankfurt Bergen-Enkheim auf der Agenda. 170 Sportlerinnen und 173 Sportler aller 
Altersklassen, einschließlich Masterschwimmern aus 43 Vereinen kamen dort am 
Wochenende des 15. und 16. Februars 2020 zusammen, um ihre Hessischen 
Meisterschaften Lange Strecken auszuschwimmen. Das bedeutete neuen Teilnehmerrekord. 
Bei dieser Veranstaltung wurden die 400m Lagen sowie die 800m und 1500m Freistil 
absolviert. Gewertet wurde dabei von 2009 jahrgangsweise und die 2001/2002 geborenen in 
der Juniorenwertung. Die Masters, die in Frankfurt an den Start gingen, stellten sich den 
400m Lagen und 800m Freistil bei den Damen, bei den Männern waren es 400m Lagen 
800m Freistil und 1500m Freistil. 
Insgesamt wurden in Frankfurt 74 Goldmedaillen gewonnen. 3 dieser Goldmedaillen konnten 
die Masterschwimmer Ramona Kerkhoff, Ralph Wagner und Kerstin Uhlig mit in die 
Wetterau nehmen. 
Ramona Kerkhoff, AK 35 und Ralph Wagner, AK 50 erkämpften sich Ihre Hessischen 
Meistertitel über die kräftezehrenden 400m Lagen. Beide erreichten unangefochten das Ziel 
und konnten sich über die Goldmedaillen freuen. 
Am 2. Wettkampftag konnte sich Kerstin Uhlig diesen Erfolgen anschließen. 800m Freistil 
standen auf dem Programm und bei dieser Strecke sind neben einer guten 
Streckeneinteilung vor allem auch die richtiges Kräfteeinteilung notwendig. Der Gewinn der 
Goldmedaille entschädigte für ein Missgeschick am Vortag über 400m Lagen, bei denen die 
Wetterauerin in guter Zeit auf den 400m Lagen disqualifiziert wurde. Es war ein Beispiel 
dafür, das auch Masters nicht vor Fehlern gefeit sind. Mit dem Ergebnis der 800m Freistil 
ereichte Kerstin Uhlig bei dieser Meisterschaft die zweithöchste Punktleistung (851) bei den 
Masters über alle von den Masters geschwommen Strecken. 
Unterstützt wurden die Masterschwimmer der SG Wetterau durch ein sehr junges Team der 
1. Wettkampfmannschaft. Für die meisten war der erste Erfolg, die Pflichtzeiten für diese 
Meisterschaften erreicht zu haben. Im Wettkampf selbst ging es dann vor allem um das 
Erreichen von bestmöglichen Zeiten und das Sammeln von weiteren Erfahrungen auf diesen 
nicht so oft geschwommenen langen Strecken. 
Dabei stellte sich Anna Schubert, Jahrgang 2007, beiden Strecken und kämpfte sich 
erfolgreich durch die 400m Lagen und die 800m Freistil. Salome Schultheis, Jahrgang 2008 
und Nele Hoffmann, Jahrgang 2007 waren das erste Mal im Wettkampf über 800m Freistil 
auf der langen Bahn aktiv. Alle drei zählten zu den jüngsten Teilnehmerinnen der 
Veranstaltung, war man doch erst ab Jahrgang 2009 startberechtigt. In Ihren Altersklassen 
erreichten die drei Wetterauer Schülerinnen Top 25-Platzierungen in Hessen. Mit 2 
männlichen Startern wurde das Team der SG Wetterau ergänzt. Dabei galt es für Fabian 
Hoppe die 1500m als längste Meisterschaftsstrecke zu meistern. Im starken Juniorenfeld der 
männlichen Starter ab Jahrgang 2002 waren unter schwierigen Wasser- und 
Hallenbedingungen mehr als nur Kraft und Ausdauer gefragt. Am 2. Wettkampftag ging dann 
Luis Cimiotti im Jahrgang 2008 über 800m Freistil an den Start. Auch für ihn war es eine 
erfolgreiche Premiere über diese Strecke bei Hessischen Meisterschaften, die mit dem 8. 
Platz belohnt wurde.

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Wetterauerinnen erfolgreich bei Meisterschaften 

Bronze – hauchdünn war die Entscheidung mit der sich Kerstin Uhlig im packenden 
Rennen über 100m Brust den 3.Platz in der AK 55 bei den Deutschen 
Kurzbahnmeisterschaften der Masters in Freiburg sicherte. 
Am Ende war es gar eine Schiedsrichterentscheidung mit der Zeit von 1:31,49 die Kerstin 
Uhlig zeitgleich vor der Viertplatzierten sahen. Gekämpft auf jedem Meter der vier 25m- 
Bahnen gelang es der Friedbergerin nur an der letzten Wende einen winzigen Blick auf die 
Konkurrentinnen zu werfen, um auf der letzten Bahn alles zu geben und diese 
Bronzemedaille beim letzten großen Jahreshöhepunkt der Masters zu erkämpfen. 
234 Vereine hatten ihre Aktiven nach Freiburg im Breisgau entsandt, 65 Aktive kamen 
darunter aus 19 hessischen Vereinen. 
Froh und zufrieden über die erreichte Zeit und Platzierung auf Ihrer Spezialstrecke, stellte 
sich die mit 59 Jahren Älteste in Ihrem Jahrgang auch noch der absoluten Sprintstrecke in 
Ihrer Speziallage Brust. 
Auch hier ergab sich wieder ein sehr enges Kopf an Kopf Rennen, das Kerstin diesmal in 
Hundertstel Entscheidung auf dem 4. Platz beendete. 
Bemerkenswert auf dieser Strecke, das die Wetterauerin auch hier eine persönliche 
Jahresbestzeit erreichen konnte und dabei mehr als zwei Zehntelsekunden schneller 
schwamm als 2 Wochen zuvor bei den Hessischen Kurzbahnmeisterschaften der Masters in 
Frankenberg. 
Bei diesem internationalen Wettbewerb konnte Kerstin Uhlig bei 3 Starts über 50 und 100 
Meter Brust, sowie 100m Lagen jeweils den Titel Internationale Hessische Meisterin 
erringen. Mit der erreichten Punktzahl auf diesen 3 Strecken konnte sie sich außerdem auch 
die Mehrkampfgoldmedaille in Ihrem Jahrgang sichern. Die erreichte Gesamtpunktzahl von 
2151 Punkten waren die viertbeste Leistung im Mehrkampf aller Starter bei diesen 
Meisterschaften. 
Begleitet wurde sie von Ihrer Vereinssportfreundin Angelika Ballerstaedt, ebenso wie Kerstin 
in der AK 55 zu Hause. Auch Angelika konnte bei 3 Starts drei mal Internationale Hessische 
Meisterin werden. In allen Ihren Starts über 50 und 400m Freistil, sowie den 50m Rücken 
erreichte Angelika persönliche Jahresbestzeiten und unterstrich Ihre Vielseitigkeit, sowohl 
den Sprint zu meistern, als auch auf den längeren Distanzen auf dem Spitzenplatz in Hessen 
zu schwimmen. Für die erreichten summierten 1791 Punkte, konnte Angelika Ballerstaedt 
mit der Silbermedaille im Mehrkampf geehrt werden.

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An der 25. Auflage des Frankfurter XMAS Turniers starteten ein knappes Dutzend Masters der SG Wetterau am zweiten Adventswochenende. Das Festival, das mit dem Einzug der Kampfrichter, Ansage auf Englisch und einem Vorstartbereich mit großer Professionalität ausgetragen wurde, war mit einem internationalen Starterfeld von 254 Teilnehmern aus 13 Nationen besetzt. In 31 Einzelstarts holten die in Bad Nauheim trainierenden Schwimmer 22 Medaillen, wurden sogar zwölfmal Erster. Die Mixed-Staffel schaffte es über 4 x 50 Meter Brust auf den obersten Treppchenplatz, die Damenstaffel über 4 x 50 Meter Lagen. Staffelsilber gab es für das weibliche Team über 4 x 50 Meter Brust und Freistil.
Insgesamt vier Goldmedaillen holte Trainerin Ramona Kerkhoff: Über die 50 und 100 Meterstrecken in Brust und Rücken war die Friedbergerin in der AK35 nicht zu schlagen. Mit der silbernen Medaille schmückte sie sich über 100 m Lagen. In der AK55 glänzte Andrea Cantow mit Gold über 100 Meter Rücken, über 50 Meter Freistil und Rücken schlug sie als Zweite an. Bronze schnappte sie schließlich über 50 Meter Brust. 
Vier Damen traten in der AK45 an: Tanja Weber freute sich über 50 Meter Schmetterling über Gold, Silber nahm sie über 50 Meter Freistil und 100 Meter Brust mit in die Wetterau. Lisa Gressmann kletterte drei Mal auf den Startblock und gewann Altersklassengold über 100 Meter Lagen, Zweite wurde sie über 200 Meter Freistil. Als Dritte schlug Insa Gelhaar über 50 m Rücken an der Wand des 25 Meterbeckens an, Vierte wurde sie über 50 Meter Brust und 100 Meter Lagen. Zwei Bronzemedaillen sicherte sich Kirsten Juraschka über 50 Meter Brust und 100 m Freistil. Fünfte wurde sie über die halbe Distanz derselben Lage.
In der AK20 beendeten Sina Goy und Carlotta Mertins jeden ihrer Starts mit der goldenen Medaille. Goy siegte über 50 und 100 Meter Freistil, Mertins belohnte sich über 50 und 100 Meter Rücken sowie 100 Meter Lagen als Schnellste.
Payam Mahmoudi Shajari und Sascha Jetzen traten in der stark besetzten AK45 der Männer an: Jetzen platzierte sich in seiner Hauptschwimmart Brust über 50 Meter auf dem vierten Platz, Fünfter wurde der Schwalheimer über die doppelte Distanz. Siebter über 50 Meter Brust, Neunter über 100 Meter Lagen und Zwölfter über 50 Meter Freistil wurde Shajari.

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